Der Wärmebedarf in Jena wird sich insbesondere mit Blick auf die energetische Gebäudesanierung bis zum Jahr 2050 um etwa die Hälfte reduzieren. Das ist das Ergebnis von Grundlagenstudien der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck zum zukünftigen Fernwärmebedarf. In Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Ingenieurbüro ist der Wärmebedarf des gesamten Versorgungsgebietes bis 2050 ermittelt und in einem sogenannten Wärmeatlas abgebildet worden. Von den 6.300 verschickten Fragebögen an private Gebäudebesitzer kamen mehr als 2000 Fragebögen ausgefüllt zurück. Zusätzlich konnten über 800 Gebäude verschiedener Jenaer Wohnungsgesellschaften in die Auswertung aufgenommen werden. Im Wärmeatlas ist der komplette Gebäudebestand Jenas von 2009 aufgenommen, hinsichtlich seines Sanierungsstandes und der Sanierungszyklen bewertet und für 2050 hochgerechnet worden.