Neuer „Knochenzement“ für Wirbel in Jena entwickelt

 

Neuer „Knochenzement“ für Wirbel in Jena entwickelt

Materialwissenschaftler der Universität Jena entwickeln zusammen mit einem Industriepartner aus Baden-Württemberg einen neuartigen Knochenzement für Wirbel. Das neue Polymer soll zukünftig helfen, altersbedingte Knochenbrüche schneller zu heilen. Dafür entwickeln die Forscher einen Knochenzement, der sich den Eigenschaften des heilenden Knochens anpasst. Dieser wird direkt in den betroffenen Knochen injiziert und verfestigt sich dann. Im Laufe des Heilungsprozesses soll sich das neu entwickelte Material in körpereigene Knochensubstanz umwandeln und somit vollständig abgebaut werden können. Das Forschungsvorhaben der Jenaer Wissenschaftler wird mit insgesamt einer Million Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Erste Versuche mit den Prototypen verliefen bereits vielversprechend. Mit der Marktreife des neuen Knochenzements rechnen die Forscher in etwa vier bis fünf Jahren.

Datum: 24.07.2012
Rubrik: Wirtschaft
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