Der Stadtrat hat das lokale Konzept zur Auseinandersetzung mit der NS-Gewaltherrschaft in Jena bestätigt. Der Kulturausschuss hatte die Beschlussvorlage eingebracht, das Gedenkkonzept schrittweise zu realisieren. Grundlage sind die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Gedenken, Erinnern, Aufarbeiten". Erste Schritte zur Umsetzung des Konzeptes sollen noch in diesem Jahr erfolgen und auch finanziell untersetzt werden. Bis Jahresende wird in der Löbstedter Straße im Bereich des ehemaligen Außenlagers des KZ Buchenwald eine Gedenktafel aufgestellt. Auf dem Areal Löbstedter Straße wird es künftig einen Erinnerungspfad geben. Damit soll der ausländischen Zwangsarbeiter, Kriegsgefangenen, KZ-Häftlingen und internierten Juden gedacht werden. Geplant ist auch ein digitales Gedenk- und Totenbuch der Satdt Jena nach Leipziger Vorbild. Der Kulturausschuss-Vorsitzende Dr. Jörg Vogel sagte, es gehe nicht um ein neues Denkmal, sondern um eine „Werkstatt für historisches Lernen". cd