Seit Juli finden in der Wasserburg Kapellendorf umfangreiche Instandsetzungsarbeiten am Abwassersystem statt. Notwendig wurde die Maßnahme, weil im Zuge der Erneuerung des öffentlichen Kanalnetzes
auch die Burganlage anzuschließen sind. Die Abwasserleitungen in der Wasserburg waren ausgesprochen desolat und mussten vollständig erneuert werden. Dabei musste durch die Außenmauer des Prinzessinnenbaus gebohrt worden. Überraschend war an dieser Stelle, dass das Fundament fast drei Meter Mauerstärke aufweist. Quer durch den Burghof mussten neue Abwasserleitungen verlegt werden. In den nächsten Tagen erfolgt der Anschluss der vorhandenen Sanitäranlagen. Bei den Schachtarbeiten, die vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie betreut wurden, sind Knochen, Keramik und Kleinfunde aus der Geschichte der Burg zutage getreten.