
Gestohlener BMW X5 rammte Polizeifahrzeug
Ein Sachschaden von 15 000 Euro an einem Funkstreifenwagen und von 10 000 Euro an einem BMW X5 sind das Ergebnis einer wilden Verfolgungsjagd. Der Fahrer wird vernommen und noch heute dem Haftrichter vorgeführt. Er muss sich unter anderem wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Unfallflucht und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Heute Morgen gegen 6 Uhr fiel den Beamten der Autobahnpolizei Hermsdorf auf der A 4 bei Jena ein schnell in Richtung Dresden fahrender Geländewagen BMW X5 auf. Im Tunnel bei Jena fuhr der BMW mit über 150 km/h bei erlaubten 80 km/h. Die Beamten verfolgten das Fahrzeug und wollten es auf der A 9 Richtung Nürnberg auf dem Rasthof am Hermsdorfer Kreuz kontrollieren. Nachdem das Polizeifahrzeug auf die Tankstelleneinfahrt einbog, zog der BMW nach links und flüchtete auf der Geradeausspur Richtung München. Hier hatte sich bereits ein zweiter Streifenwagen positioniert. Die Beamten kamen nicht dazu, den BMW zu verfolgen, da dieser beim Vorbeifahren den Streifenwagen seitlich rammte. Der BMW fuhr weiter auf der A 9 Richtung Nürnberg und verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Hermsdorf-Süd und fuhr in die Ortslage St. Gangloff. Aufgrund der Beschädigungen am rechten Vorderrad verlor der Fahrer in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr gegen einen Mast. Er flüchtete weiter zu Fuß. 42 Beamte der Polizeiinspektion Saale-Holzland, der Landespolizeiinspektion Gera und der Autobahnpolizeiinspektion fahndeten nach dem flüchtigen Täter. Unterstützt wurden die Beamten durch drei Fährtenhunde der Polizei Gera. Einer dieser Hunde führte die Beamten nach ca. zwei Stunden Suche in ein Gewächshaus in der Ortschaft Waltersdorf (Landkreis Greiz). Hier konnte der 18-jährige Täter litauischer Staatsbürgerschaft festgenommen werden. Von der Polizei Aachen wurde mitgeteilt, dass der BMW in der vergangenen Nacht dort entwendet wurde.





















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