
Thüringenderby verlief weitgehend ruhig
Wie die Polizei mitteilte, lief das Thüringenderby FC Carl Zeiss Jena gegen Rot Weiß Erfurt aus Sicht der Beamten relativ ruhig. Der Spielbeginn musste aufgrund des immer noch anhaltenden Zuschauerstroms vor den Einlasstoren um 10 Minuten nach hinten verschoben werden.
Unter den fast 11 000 Zuschauer waren etwa 1 300 Fans aus Erfurt. Sie reisten u.a. mit elf Bussen an, da der Hauptbahnhof Erfurt heute gesperrt war.
Vor dem Spiel hatten sich 120 Jenaer Fans auf dem Eichplatz versammelt. Gemeinsam liefen sie zum Stadion, wobei sie Böller und Bengalos zündeten. Auch auf dem Bahnhof in Weimar wurde Pyrotechnik eingesetzt und es kam zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen etwa 60 Fans beider Lager.
Laut Polizeidirektor Willi Baumgarten hat sich „das mit dem Verein vereinbarte Konzept der strikten Fantrennung erneut bewährt." Nicht zu tolerieren ist seiner Ansicht nach jedoch der Einsatz von Pyrotechnik vor Spielbeginn im Rahmen der Choreografie der Jenaer Fans. Gleiches gelte, so Willi Baumgarten, während des Spiels auch für das Werfen von Knallkörpern aus beiden Fanlagern heraus, das dazu führte, dass zwei Ordner verletzt wurden.
Strafanzeigen laufen gegen zwei Erfurter Fans. Bei einem wurden Drogen gefunden, der andere hatte den Hitlergruß gezeigt. In vier Fällen stellten die Ordner bei ihren Einlasskontrollen pyrotechnische Artikel sicher.





















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