
Präsentation zur Rekonstruktion von Stasi-Akten
Am 7. Oktober um 19 Uhr wird in der Jenaer Rathausdiele das Verfahren präsentiert, mit dessen Hilfe die Stasi-Unterlagen-Behörde versucht, die Dokumente des ehemaligen DDR- Geheimdienstes zu rekonstruieren. Insgesamt 15 000 Säcke mit zerrissenen Unterlagen werden seit Mitte der 90er Jahre manuell zusammengesetzt. Bislang konnten auf diese Weise mehr als eine Million Blätter rekonstruiert werden. Für die Wiederherstellung der Dokumente wurde im Auftrag der Stasi-Unterlagen-Behörde ein computergestütztes Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, auch kleinste Schnipsel wieder zu einem vollständigen Dokument zusammenzufügen. Dieses Pilotverfahren, das schon jetzt weltweit auf großes Interesse stößt, wird am kommenden Montag in der Rathausdiele präsentiert. Dort werden die Mitarbeiter der Bundesbehörde auch zeigen, wie aufwendig die manuelle Rekonstruktion der zerrissenen Dokumente ist. Der Eintritt zum Vortrag und der anschließenden Präsentation ist frei.






















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