
Noch zwei Masern-Verdachtsfälle in Jena
Ein einjähriges Mädchen aus dem Flüchtlingsheim in der Schulstraße ist am Donnerstag mit Verdacht auf eine Masernerkrankung in die Kinderklinik eingeliefert worden. Derzeit gibt es zwei Verdachtsfälle von potentiell ansteckenden Erkrankungen in Jena. Das teilte die Stadtverwaltung heute mit. Die laborchemischen Untersuchungen am Robert-Koch-Institut sind in beiden Fällen noch nicht abgeschlossen. Insgesamt gab es seit dem 6. September 18 Fälle. In der Jenaplan-Schule, wo der erste Masernfall aufgetreten war, gibt es seit dem 27. September keine Neuerkrankungen. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass Kinder mit unvollständigem oder keinem Impfschutz sowie die Erkrankten vom Gesundheitsamt ein Besuchsverbot für die Schule erhalten hatten, also keine weiteren Schüler anstecken konnten. Noch ist in Sachen Masern Vorsicht geboten, denn Masernerkrankungen gibt es derzeit bundesweit, u.a. in München und Berlin.





















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