
Polizei ermittelt, warnt aber vor Hysterie
Unter Jenaer Eltern kursiert gerade eine Mail, in der eine Mutter vor einem Mann in einem silberfarbenen Kleinwagen warnt. Am 27. Februar seien ihre neunjährige Tochter und ihre ebenfalls neunjährige Nichte auf dem Weg zum REWE-Markt im Wohngebiet Fuchslöcher/Jena-Ost in Höhe des Reitstalls von einem Fremden angesprochen worden. Der Mann sei etwa 45 Jahre alt, hatte einen Dreitagebart und war leicht untersetzt. Er habe den Mädchen gesagt, er wolle sie nach Hause fahren, denn ihr Vater hätte einen Unfall gehabt. Die Mädchen seien weggelaufen. Nach dem Vorfall hatte die Mutter Anzeige erstattet. Polizeisprecherin Steffi Kopp sagte heute gegenüber JenaTV, natürlich würden solche Anzeigen von der Kripo ernstgenommen. Nach einem Vorfall im vergangenen Herbst in Apolda habe sich aber mit weit über 60 Anzeigen in der Region eine wahre Hysterie auf der Suche nach einem vermeintlichen „Kinderschänder" entwickelt. In keinem einzigen Fall habe die Polizei bisher Stichhaltiges ermitteln können. Vor Hysterie sei in jedem Fall zu warnen. cd





















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