Folgenschwerer Unfall auf der A9

 

Folgenschwerer Unfall auf der A9

Zu einem folgenschweren Unfall kam es in der vergangenen Nacht auf der Autobahn A9 bei Triptis in Fahrtrichtung Nürnberg. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 235 000 Euro.

Gegen 23.45 Uhr standen auf Grund einer längeren Vollsperrung mehrere Fahrzeuge auf dem Standstreifen und einige Fahrzeugführer waren eingeschlafen. Um diese zu wecken, fuhr ein Streifenwagen mit Blaulicht und Signalhorn auf dem rechten Fahrstreifen. Der Fahrer einer Sattelzugmaschine übersah offensichtlich den Streifenwagen und fuhr von hinten auf. Dabei wurde der Streifenwagen gegen einen Lkw gestoßen und zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Der Sattelzugfahrer lenkte sein Fahrzeug nach links, kam ebenfalls ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier kollidierte er mit einem Sattelzug, der ebenfalls auf dem Standstreifen stand und neuwertige Pkw VW Golf geladen hatte. Durch den Aufprall wurde der Anhänger in den Böschungsgraben geschleudert, einige der geladenen VW Golf fielen herunter.

Bei dem Zusammenstoß zwischen der Sattelzugmaschine und dem Funkstreifenwagen wurden zwei Polizeibeamte aus dem Saale-Orla-Kreis leicht verletzt. Die Autobahn musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. cd

 

 

 

Datum: 21.04.2011
Rubrik: Polizei
Das könnte Sie auch interessieren