
Thüringen darf Ratron Giftweizen einsetzen
In einer Allgemeinverfügung hat die Thüringer Landwirtschaft Maßnahmen zur Bekämpfung von Feldmäusen in Rückzugsgebieten im Bereich von Nichtkulturland erlaubt. Laut NABU Thüringen darf jetzt schon seit September Ratron-Giftweizen unter anderem auch auf Ackerrandstreifen, Straßenrändern und Böschungen, ausgebracht werden. Mike Jessat der Landesvorsitzende des NABU Thüringen bezeichnet diese Vorgehensweise als einen Anschlag auf die Biodiversität. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit weise der in den Giftködern enthaltene Wirkstoff Zinkphosphid eine sehr hohe Giftigkeit gegenüber Vögeln und Säugetieren auf. Ein solcher Einsatz von Giftmitteln könne gravierende Auswirkungen auf die Populationen haben, so Jessat. Der NABU Thüringen fordert deshalb die Allgemeinverfügung der TLL schnellstens außer Kraft zusetzten.






















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