Gefährdung des Straßenverkehrs im Alkoholrausch

 

Gefährdung des Straßenverkehrs im Alkoholrausch

Gleich zwei Mal kam es in der Nacht vom Samstag zum Sonntag zu Verkehrsunfällen infolge von Alkoholkonsum.

Eine 35-jährige Pkw-Fahrerin beabsichtigte am Samstag um 23.22 Uhr im Friesweg ihr Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand zu parken. Beim Rangieren stieß sie mit ihrem Fahrzeug an einen davor stehenden Pkw und schob diesen über eine Distanz von ca. eineinhalb Metern auf einen anderen Pkw. Bei der Unfallaufnahme  fiel den Polizei-Beamten Atemalkoholgeruch. Ein Test ergab einen Wert von 1,7 Promille. Ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung wurde eingeleitet, eine Blutentnahme durchgeführt und  der Fahrzeugschlüssel und der Führerschein sind vorerst sichergestellt.

Bei einem zweiten Unfall muss sich nun ein 35-jähriger Pkw-Fahrer wegen Straßenverkehrsgefährdung verantworten. Er befuhr gegen 2.10 Uhr die Wiesenstraße stadtauswärts und beabsichtigte nach rechts in den Jenzigweg auf die Wiesenbrücke abzubiegen. Aufgrund von Alkoholeinfluss und zu hoher Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte an die Ampelanlage. Dabei wurde der Mast aus der Verankerung gerissen und drohte auf die Fahrbahn zu kippen. Ein Atemalkoholtest bei dem Unfallverursacher ergab einen Wert von 1,62 Promille. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der Führerschein des Verursachers beschlagnahmt.

Da die Gefahr bestand, dass die Ampelanlage auf die Fahrbahn fällt, wurde die Wiesenbrücke vorerst vollständig gesperrt. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 5 000 Euro. cd

 

Datum: 09.05.2011
Rubrik: Polizei
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