
Einblicke in ein mittelalterliches Kloster
Die Bibliothek des Dominikanerinnenklosters St. Katharina in Nürnberg muss eine wahre Schatzkammer gewesen sein. Sie gehörte im 15. Jahrhundert zu den größten deutschsprachigen Bibliotheken. Mit der Auflösung des Klosters 1596 gelangten die Handschriften in den Besitz des Nürnberger Rates. Bis heute werden 161 lateinische und etwa 260 deutsche Kodizes in der Stadtbibliothek Nürnberg verwahrt. Die restlichen Handschriften sind in alle Welt verstreut, sagt Dr. Antje Willing von der Universität Jena. Die Mediävistin hat den Gesamtbestand der einstigen Klosterbibliothek erfasst und in einer online-Datenbank zugänglich gemacht. Der Bestand der Klosterbibliothek St. Katharina in Nürnberg wurde mit finanzieller Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Department für Germanistik und Komparatistik der Universität Nürnberg-Erlangen aufgearbeitet. Dr. Antje Willing wechselte 2010 an die Universität Jena und führte die Arbeit fort. Die Ergebnisse wurden bereits 2012 in Buchform veröffentlicht. cd





















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