Ältere Frau wurde von angeblicher Staatsanwaltschaft betrogen

 

Ältere Frau wurde von angeblicher Staatsanwaltschaft betrogen

Jena: 8 400 Euro hat eine 79-jährige Frau aus Jena an dreiste Betrüger verloren. Die Frau war vermeintlich aus der Türkei angerufen und gefragt worden, ob sie Werbeanrufe erhalte. Das bejahte sie. Daraufhin wurde ihr angeboten, dass dies in Zukunft unterbleibt, wenn sie 120 Euro dafür bezahlt. Die Frau überwies das Geld. Nun meldete sich ein angeblicher Staatsanwalt Fliegenbach aus Hamburg bei ihr. Er teilte mit, dass sie von der Türkei aus betrogen wurde und nun die Staatsanwaltschaft Hamburg mit der Klärung betraut sei. Sie müsse nun aber eine Kaution hinterlegen, damit „die Leute" in der Türkei auch arbeiten können. Die Kaution sollte sie später wieder zurück erhalten. Die Frau überwies daraufhin in gutem Glauben 4 541 Euro und später noch weitere 3 832 Euro per Postbank in die Türkei. Als danach eine weitere Forderung des angeblichen Staatsanwalts über 2 520 Euro einging, ging die Frau zur Polizei und erstattete eine Betrugsanzeige. Mit einem Anruf bei der Staatsanwaltschaft Hamburg ist mittlerweile geklärt, dass es dort keinen Staatsanwalt Fliegenbach gibt. Die Ermittlungen laufen.

Datum: 11.02.2015
Rubrik: Polizei
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