
Geocacher stoßen auf Mine
Jena: Am Samstag erhielt die Jenaer Polizei die Information, dass zwei junge Männer beim Geocaching in der Nähe des Napoleonsteins vermutlich auf eine Mine gestoßen sind. Gleichzeitig sendeten sie vom Handy aus ein Foto des Gegenstandes. Der Verdacht bestätigte sich, als eine Funkstreifenwagenbesatzung vor Ort eintraf und den Fundort daraufhin weiträumig absperrte. Der Munitionsbergungsdienst wurde informiert und transportierte den Gegenstand am Abend ab. Zu dem Zeitpunkt konnte noch nicht festgestellt werden, ob die Mine scharf war oder nur eine Übungsmine ist. Das kann erst festgestellt werden, wenn die Mine auseinander genommen wurde. Bei der Mine handelt es sich um eine Tellermine mit einem Durchmesser von ca. 30 cm. Minen dieser Art wurden von den Staaten des Warschauer Pakts verwendet, so Dr. Wolfgang Seidel von der Firma Tauber Delaborierung. Sie ist sehr stark verrostet. Doch selbst wenn es sich um eine Übungsmine handelt, ist so etwas nicht ungefährlich, denn auch sie besitzen einen kleineren Sprengsatz, der noch geeignet ist, jemanden die Hand wegzureißen. „Allerdings", so schränkt Dr. Seidel ein, „waren solche Minen für größere Lasten ausgelegt, denn sie sollten ja Panzer aushebeln."





















Ein paar Wolken