Zahlreiche Unfälle auf Thüringer Autobahnen

 

Zahlreiche Unfälle auf Thüringer Autobahnen

Hermsdorf: Der Wintereinbruch am Vormittag hat für zahlreiche Unfälle auf den Autobahnen in Thüringen gesorgt. Am Vormittag ereigneten sich rund 25 Unfälle auf der A 4, A 9, A 71 und A 38. Der Großteil davon betraf die A 4 und A 9. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden. Unfallursache war oft unangepasste Geschwindigkeit bei schlechten Witterungsverhältnissen. Der Schneefall hatte auf vielen Teilen für eine schneebedeckte, nasse und rutschige Fahrbahn gesorgt. Bei einem Lkw-Unfall gegen 9.30 Uhr auf der A 9 bei Bad Klosterlausnitz Richtung Berlin verkeilten sich drei Lkws und blockierten komplett die Fahrbahn für 2,5 Stunden. Ein niederländischer Lkw wollte an der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz die Autobahn verlassen, geriet jedoch beim Bremsen ins Schleudern und fuhr in die Leitplanke. Zwei nachfolgende Lkw konnten dem quer stehenden Lkw nicht mehr ausweichen und fuhren in die Unfallstelle. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Gegen 11 Uhr gab es auf der A 9 kurz nach der Landesgrenze Sachsen-Anhalt in Richtung München einen Unfall mit 20 Fahrzeugen. Hierbei wurden fünf Personen leicht verletzt. Am Stauende ereignete sich ein weiterer Auffahrunfall, bei dem eine weitere Person leicht verletzt wurde. Beteiligt war auch ein Winterdienstfahrzeug, in dessen Streu-Aufbau ein Pkw gerutscht war. Der Pkw-Fahrer wurde nur leicht verletzt. Die Fahrbahn Richtung München war bis 13.30 Uhr voll gesperrt. Der THW Gera unterstützt die Autobahnpolizei und Autobahnmeisterei bei der Absicherung von Unfallstellen und Staus auf der A 4 und A 9.

Datum: 02.04.2015
Rubrik: Polizei
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