
Gewalttätiger Übergriff auf indische Studenten
Die Ermittlungen der Polizei zu den Übergriffen auf indische Staatsangehörige laufen derzeit auf Hochtouren. Indische Studenten sind in der Nacht vom Montag auf Dienstag in Lobeda angegriffen worden. Nach den Attacke informierten sie die Rettungsleitstelle Jena. Diese setzte den Inspektionsdienst der Landespolizeiinspektion über den Vorfall in Kenntnis. Die Streifenbesatzung war binnen 7 Minuten vor Ort. Der eingesetzte Rettungswagen versorgte nach rund 20 Minuten die Betroffenen medizinisch. Der anwesende Sanitäter stufte die indischen Staatsangehörigen zu diesem Zeitpunkt als leicht verletzt ein. Für eine weitere medizinische Begutachtung wurden die Geschädigten an das 300 Meter entfernte Klinikum der FSU Jena verwiesen.
Im Zuge der eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte durch die Polizei eine siebenköpfige Personengruppe jugendlicher Deutscher festgestellt werden, die nach Identifizierung durch einen Betroffenen mit diesem Vorfall in Verbindung standen. „Inzwischen wurde der Sachverhalt an die Besondere Aufbauorganisation für Zentrale Ermittlungen und Strukturaufklärung - Rechts des Thüringer Landeskriminalamtes weitergeleitet, welche mit Hochdruck an der Aufklärung arbeitet, um die Täter ausfindig zu machen," erklärte heute Thüringens Minister für Inneres und Kommunales, Dr. Holger Poppenhäger. Gleichzeitig wünschte er den verletzten indischen Studenten gute Gesundung und zeigte sich tief betroffen von den verbrecherischen Übergriffen. Er wird die Verletzten am Mittwoch in Jena besuchen.





















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