MINT-Nachwuchs sichert Wirtschaftskraft Jenas

 

MINT-Nachwuchs sichert Wirtschaftskraft Jenas

„Ein schleichender Prozess" - so lässt sich nach Aussage von Wilfried Röpke, Geschäftsführte der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena, die Verschlechterung der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung in der Schule zusammenfassen. Konkret geht es um den sogenannten MINT-Bereich - also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Vor allem die Jenaer Technologieunternehmen und Wissenschaftseinrichtungen seien auf technisch und naturwissenschaftlich gut ausgebildete Azubis, Facharbeiter  und Hochschulabsolventen angewiesen, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. In vielen Gesprächen mit den Unternehmern  vor Ort werde ihm  gesagt, dass die schulischen Grundlagen gerade in Fächern wie Physik immer weiter verwässert würden. Ein Grund dafür sei der Mangel an naturwissenschaftlichen Lehrern, der in den kommenden Jahren noch gravierender werde. Personalstellen für Lehrer fehlten, außerdem seien fast 90 Prozent der derzeitigen MINT-Lehrer in Jena über 50 Jahre alt.

 

Datum: 28.07.2015
Rubrik: Wirtschaft
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