Die Polizei Jena zieht nach dem heutigen Spiel eine überwiegend positive Bilanz. Mehrere Hundert Polizeibeamte aus Thüringen und Sachsen waren im Einsatz, um für die Sicherheit rund um das Stadion zu sorgen, und versuchten dabei das Konzept der Fantrennung weitestgehend durchzusetzen. Die Anreise sowohl der einheimischen als auch der Gästefans verlief störungsfrei. Im Block der Jenaer Fans war es auf der Tribüne zu Fanvermischungen gekommen, da einige Hamburger Fans Karten für diese erworben hatten. Die dortigen Begegnungen der beiden Fanlager waren aber eher freundschaftlicher Art und nicht aggressiv. Leider kam es wiederholt zum Einsatz von Pyrotechnik, anfangs aus beiden Fan-Lagern, später nur noch von der Hamburger Fan-Seite aus. Die Polizei hatte während des Spiels den Wasserwerfer im Einsatz, dies jedoch um den Fanblock der Hamburger mit einem feinen Sprühnebel zu kühlen. Insgesamt 14 Personen mussten wegen gesundheitlicher Problem ärztlich behandelt werden, davon sechs wegen Kreislaufproblemen, eine wegen Kreislaufversagens, vier wegen alkoholbedingter Ausfälle und drei wegen Insektenstichen. Am Ende des Spiels kam es zu mehreren Zaunübersteigungen, beginnend mit einem Jenaer, der in den gegnerischen Fanblock vordrang, um Fanutensilien zu erlangen. Danach drangen Hamburger Fans in den Jenaer Fanblock vor. Dem Sicherheitsdienst und der Polizei gelang es, die Lage wieder zu stabilisieren. 16 Anzeigen wurden durch die Polizei aufgenommen. Gründe dafür waren Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, Raub (von Fanutensilien), Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Beleidigungen.