
Weitere Notlösung für die Unterbringung von Flüchtlingen
Die anhaltend hohe Anzahl an Flüchtlingen stellt das Land Thüringen und seine Kommunen weiterhin vor große Herausforderung. Zuletzt sorgte die Räumung der Polizeistation in Bad Lobenstein für Schlagzeilen. Um kurzfristig Platz für bis zu 100 Asylbewerber zu schaffen, sind die Polizisten am Freitag ins 25 Kilometer entfernte Schleiz umgezogen. Und die hoffnungslos überfüllten Erstaufnahmestellen in Eisenberg und Suhl zwingen die Thüringer Landesregierung zu weiteren Provisorien.
Seit Samstag werden auch die Gebäude auf dem Bundeswehr-Übungsplatz in Ohrdruff für die Unterbringung von bis zu 500 Flüchtlingen genutzt. Die ersten 150 Asylbewerber aus der Landesaufnahmestelle in Eisenberg haben dort bereits Quartier bezogen.
Wie Thüringens Migrationsminister Dieter Lauinger am Wochenende mitteilte, soll noch in dieser Woche in einer ehemaligen Kaserne in Mühlhausen die dritte Erstaufnahmestelle eröffnet werden.





















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