
Studie: Jena braucht zusätzliche Wohnungen für Flüchtlinge
Laut einer Wohnungsmarkt-Analyse des Pestel-Instituts Hannover werden in Jena rund 550 Wohnungen zusätzlich für die Flüchtlinge gebraucht, die in diesem Jahr in die Saalestadt kommen. Das Institut geht bei seiner Wohn-Prognose von rund 1 380 Flüchtlingen aus, die bis Ende 2015 in Jena sein werden. Die Studie in Auftrag gegeben hat die IG BAU gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel, der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau und dem Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure. In Jena fehlten bezahlbare Wohnungen, vor allem Sozialwohnungen, heißt es in der Studie. Die Vertreter der Baubranche sprechen sich für eine Ankurbelung des Wohnungsneubaus und für einen Neustart des sozialen Wohnungsbaus aus. Erreicht werden könne das u.a. durch zinslose Darlehen und Investitionszulagen für genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen. cd






















Ein paar Wolken