NABU-Forderung: Weniger Gift für bessere Gewässer

 

NABU-Forderung: Weniger Gift für bessere Gewässer

Der NABU Thüringen fordert anlässlich des heutigen Weltwassertages einen wirksamen Schutz der Gewässerrandstreifen. Um die Belastungen der Fließgewässer zu minimieren, soll im Thüringer Wassergesetz ein Gewässerrandstreifen von zehn Metern Breite geschützt werden. Aus gewässerökologischer Sicht sei die Wirksamkeit aber erst bei 20 Meter breiten Gewässerrandstreifen besonders groß, um den von der EU geforderten guten Erhaltungszustand zu erreichen. Deshalb fordert der Naturschutzbund  wenigstens für größere Gewässer einen gesetzlichen Schutz in dieser Breite. Für alle Gewässerrandstreifen sollte es auch einen wirksamen Schutz vor Düngemitteln und Pestiziden geben. Nach Auffassung der Naturschützer gehört in die Aue grundsätzlich kein Acker. Auen seien Überschwemmungsräume, die vor Erosion und gewässerbelastenden Stoffen zu schützen sind. Als naturverträgliche Bewirtschaftungsmethoden sieht der NABU hier nur die extensive Grünlandbewirtschaftung oder eine naturnahe Waldbewirtschaftung. cd

Datum: 22.03.2016
Rubrik: Vermischtes
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