A 4/Rüdersdorf: Am Samstag ereignete sich auf der A 4 in Richtung Frankfurt zwischen Rüdersdorf und Hermsdorf-Ost gegen 10 Uhr ein Wildunfall. Die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizeiinspektion mussten das überfahrene Reh vom linken Fahrstreifen der Autobahn räumen. Der Verkehr stockte leicht. Ein 25-jähriger Pkw-Fahrer erkannte dies zu spät und fuhr trotz Notbremsung mit hoher Geschwindigkeit auf zwei Fahrzeuge auf. Danach wendete er und entfernte sich mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung von der Unfallstelle. Auf seiner Geisterfahrt bis zur Rüdersdorf wurden mindestens zwei weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet, sie konnten eine Frontalkollision nur durch Bremsen und Ausweichen vermeiden. Gegen den Fahrer des Pkw mit polnischem Kennzeichen wird nun ein Verfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs geführt. Neben einer geleisteten Sicherheitsleistung wurde sein Führerschein beschlagnahmt.