
Datenschützer warnt vor Spionin im Kinderzimmer
Der Thüringer Landesbeauftragte für den Datenschutz, Dr. Lutz Haase, hat in einer aktuellen Meldung auf die Gefahr hingewiesen, die von der interaktiven Spielzeugpuppe „Cayla" ausgeht. Bei dem Spielzeug, dessen Verkauf die Bundesnetzagentur vor wenigen Tagen stoppen lassen hat, handele es sich um ein illegales Abhörgerät. Die 45 Zentimeter große Puppe, die via Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet verbunden werden kann, sende Gesprächsinhalte und den Wohnort der Puppenmama an den amerikanischen Konzern „Nuance Communications", so der Thüringer Datenschutzbeauftragte. Er verurteilt nicht nur die perfide Abhörtechnik, sondern fordert auch die Einführung eines Spielzeug-TÜVs, der sich auf sich auch auf derartige technische Kommunikationsfunktionen konzentrieren soll. Eltern, deren Kinder im Besitz einer solchen Puppe sind, werden aufgerufen, diese umgehend zu vernichten. Ein entsprechendes Protokoll dafür stellt die Bundesnetzagentur auf ihrer Internetseite zur Verfügung.





















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