Millionenerbe nur auf dem Papier

 

Millionenerbe nur auf dem Papier

Weimar: E-Mails, die aus dem Ausland kommen und oftmals in schlechtem Englisch verfasst wurden, sind keine Seltenheit. Gute Programme befördern sie schnell in den Spam-Ordner. Die Mitarbeiterin einer Bank meldete sich nun bei der Polizei, da dort ein Fax eingegangen war. Darin wird von einer Frau aus Bilbao/Spanien mitgeteilt, dass nach einem tödlichen Autounfall nunmehr ein 16,2 Millionen US-Dollar großes Erbe in einem Stahlkammergewölbe als Treuhandvermögen aufbewahrt werde. Es wird vorgeschlagen, dass 40 Prozent dieses Geldes an den Adressaten als ausländischen Partner gehen und die restlichen 60 Prozent für die Absenderin bleiben. Möglicherweise wählten die Absender die Fax-Form um Ernsthaftigkeit vorzutäuschen. Am Betrugsversuch ändert es nichts. Würde man sich darauf einlassen und antworten, käme recht bald die Forderung nach den eigenen Kontodaten und statt der erwarteten Millionen würden die Kriminellen das eigene Konto plündern. Offenbar rechnet sich das für die aus dem Ausland agierenden Täter, wenn bei Tausenden von versandten E-Mails und Faxen auch nur wenige darauf hereinfallen und reagieren.

Datum: 01.08.2017
Rubrik: Polizei
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