
Fakultät steht höheren Zulassungszahlen offen gegenüber
Die Medizinische Fakultät in Jena steht einer Erhöhung der Studienplatzanzahl offen gegenüber. Dies bedarf aber erheblicher Investitionen seitens des Landes, denn die Qualität der akademischen Ausbildung dürfe darunter nicht leidet. Das Medizinstudium muss ein wissenschaftliches Studium in der Universitätsmedizin bleiben. Eine Erhöhung der Zulassungszahlen um 10 Prozent würde 26 weitere Studierende, also über eine Seminargruppe mehr bedeuten, mit Mehrkosten von langfristig weit über sechs Millionen Euro pro Jahr. Derzeit beginnen in jedem Herbst 260 Erstsemester ein Medizinstudium in Jena, etwa 90 Prozent von ihnen schließen es erfolgreich ab, die Regelstudienzeit beträgt 12,5 Semester. Das Jenaer neigungsorientierte Medizinstudium, kurz: JENOS, fördert mit der möglichen Orientierung auf die ambulante Medizin, die ein Drittel der Studenten wählen, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum.






















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