
Thüringenweite Waldzustandsdiagnose per Satellit
ThüringenForst kann mit Daten der europäischen Sentinel-2-Satelliten und einem neu entwickelten Algorithmus künftig die Diagnose zur Gesundheit der heimischen Wälder aus dem All stellen. Die Ergebnisse werden in Karten abgebildet, die aufzeigen, wie sehr die Bäume durch Trockenheit geschwächt und dadurch anfällig für Forstschädlingsbefall sind. Möglich wurde dies durch eine Kooperation von Forschern der Universität Jena und Fernerkundungsexperten am Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha, der Wissenschaftseinrichtung der Landesforstanstalt. Die satellitengestützten Ergebnisse bestätigen die bisher bekannte Verteilung der Waldschäden. Am stärksten betroffen sind die Forstämter Nordthüringens (Sondershausen und Bleicherode-Südharz) und Südostthüringens (Weida, Jena-Holzland, Neustadt/Orla). Nicht nur die erwarteten Schäden an Fichte und Kiefer werden vom All aus erfasst, selbst die Schäden an Eichen. Aber auch im mittleren Thüringer Wald haben die Biomasseschäden seit dem Vorjahr stark zugenommen. cd/Foto: Archiv






















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