Neu aufgestellt: Stadtverwaltung Jena bündelt ihre Kräfte

 

Neu aufgestellt: Stadtverwaltung Jena bündelt ihre Kräfte

Die Stadtverwaltung Jena hat verwaltungsintern eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Stadt an die Situation anzupassen und handlungsfähig zu bleiben. Diese lassen sich unter drei Schlagworte zusammenfassen: bündeln, separieren und schützen

Bündeln: Kritische Bereiche werden gestärkt, die derzeit von besonderer Bedeutung sind. Hierzu zählt allen voran der Fachdienst Gesundheit.

Beschäftigte, die sich bisher um Veranstaltungen oder die Gremienarbeit gekümmert haben, helfen jetzt unter anderem bei der Terminvermittlung zur Fiebersprechstunde oder beantworten Fragen, die per E-Mail oder Telefon eingehen. Alleine bei den städtischen Hotlines arbeiten bereits über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Service wird beständig weiter ausgebaut. Jeden Tag werden weitere Beschäftigte geschult, um Bürgeranfragen gezielt beantworten zu können.

Separieren: Neben der Vermeidung von persönlichen Treffen, wird auch verstärkt auf die räumliche Trennung gesetzt. Zum Beispiel werden Beratungsräume jetzt als Büros genutzt. Zudem wurden die Bereiche, die derzeit eine besonders wichtige Funktion innehaben, separiert. So ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in ein anderes Gebäude gezogen, um eine räumliche Trennung vom Oberbürgermeister und dem Rechtsamt zu erreichen.

Schützen: Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, hat sich auch die Arbeitsweise in der Stadtverwaltung geändert. So wird auf persönlichen Kontakt möglichst verzichtet. Statt sich zu treffen, wird telefoniert oder es werden E-Mails geschrieben. An Stelle von Beratungen finden Video- und Telefonkonferenzen statt. Auf diese Weise können auch die Beschäftigten, die von Zuhause aus arbeiten, gut mit eingebunden werden.


 

Datum: 19.03.2020
Rubrik: Vermischtes
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