
75 Jahre „Zug der 41 Glasmacher“
Heute jährt sich der legendäre „Zug der 41 Glasmacher“ zum 75. Mal. SCHOTT-Standortleiter Dr. Reiner Mauch erinnerte an den Gedenktafeln mit den Namen der Deportierten im Garten der SCHOTT Villa an dieses historische Ereignis. Das Kriegsende brachte den tiefsten Einschnitt in der SCHOTT-Firmengeschichte: Am 25. und 26. Juni 1945 wurden auf Befehl des amerikanischen Hauptquartiers 41 Glasmacher mit ihren Familien aus Jena nach Westdeutschland gebracht - insgesamt 145 Männer, Frauen und Kinder. Dazu gehörte auch Geschäftsleiter Erich Schott, der Sohn des Firmengründers Otto Schott. Die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von der amerikanischen Militärführung angeordnete Aktion „We take the brain“ endete 1952 in Mainz mit der Eröffnung eines neuen Hauptwerkes. Analog zur Teilung Deutschlands brachte sie auch für SCHOTT die Spaltung in Ost und West. Erst mit der Wiedervereinigung Deutschlands überwand auch das Unternehmen die jahrzehntelange Teilung. cd/Foto: SCHOTT






















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