
Teure Reise über die A9
Eisenberg: Die Besatzung eines Videomessfahrzeuges der Thüringer Autobahnpolizei wurde am Mittwoch auf der A9 in Richtung Berlin auf einen PS-starken Pkw aufmerksam, dessen Fahrer wiederholt und beharrlich die Geschwindigkeitsbeschränkungen missachtete. Zwischen den Anschlussstellen Eisenberg und Droyßig registrierten die Beamten bei dem Pkw durchgängig eine Geschwindigkeit von 210 km/h bei erlaubten 120 km/h. Andere Fahrzeugführer, die sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung hielten und dem Pkw offenbar für sein schnelles Vorankommen hinderlich waren, wurden durch zu dichtes Auffahren von ihm bewogen, den Fahrstreifen zu wechseln. Auch diese Abstandsverstöße wurden durch die Videobesatzung als Beweismittel festgehalten. Der Fahrzeugführer, ein polnischer Geschäftsmann, wurde durch die Beamten angehalten und kontrolliert. Dabei wurden ihm die begangenen Verkehrsordnungswidrigkeiten vorgeworfen. Ihm wurde auch die Möglichkeit gewährt, in die Videodokumentation Einsicht zu nehmen. Aufgrund der nachweislich vorsätzlichen Taten wurde dem Fahrzeugführer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1 500 EUR auferlegt, die er auch zahlte. Nach eigenen Angaben befand sich der Mann auf der Rückreise von Italien nach Polen und wollte seine Reisezeit durch zu schnelles Fahren erheblich verkürzen.





















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