
Dramatische Situation bei Friseur- und Kosmetikbetrieben
Laut einer Blitzumfrage der Handwerkskammer für Ostthüringen bezeichnet die Mehrheit der Friseur- und Kosmetikbetriebe ihre wirtschaftliche Lage als dramatisch. Der erneute Lockdown in der Corona-Pandemie verstärke die Existenzsorgen der Handwerksunternehmer. Bei rund 40 Prozent der befragten Friseur- und Kosmetikbetriebe reichten die finanziellen Reserven nur noch für maximal zwei Wochen. Ende Februar seien die Liquiditätsreserven von insgesamt 60 Prozent der Salons erschöpft. Das Wasser steht den Friseuren und Kosmetikern praktisch bis zum Hals, sagt Kammerpräsident Wolfgang Jacob. In Ostthüringen drohe ein Sterben vieler seit langen Jahren bestehender Friseur- und Kosmetikbetriebe. Die Rücklagen und vielfach auch das Privatvermögen der Inhaberfamilien seien aufgebraucht. Es gebe bereits eine Reihe von Friseur- und Kosmetiksalons, die ihr Gewerbe aufgrund der Coronakrise abgemeldet haben. cd






















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