Fernwärmeleitung wird mit Kanalraupe untersucht

 

Fernwärmeleitung wird mit Kanalraupe untersucht

Um ihre unterirdischen Fernwärmeleitungen auf Schäden zu untersuchen, arbeiten die Stadtwerke Jena Netze mit dem Institut für Angewandte Bauforschung aus Weimar zusammen. Die Wissenschaftler haben mit dem „Crawler Eye“ (“Krabbelndes Auge“) ein Inspektionsgerät entwickelt, das so flach ist, dass es in die engsten Heizkanäle passt. Von dort liefert ein schwenkbares Kamerasystem 360-Grad-Aufnahmen aus sonst unzugänglichen Rohren und Schutzeinrichtungen. Die Stadtwerke nutzten das „Crawler Eye“ unter anderem zur Untersuchung einer besonders sensibel gelegenen Fernwärmeleitung. Die aus den 1970er Jahren stammende Trasse verläuft zwischen Sportgymnasium und Stadion und unterquert dabei sowohl die Stadtrodaer Straße als auch die Straßenbahnschienen. In dem die Leitungen umschließenden Schutzrohr wurde bei Routinekontrollen Feuchtigkeit bemerkt. Dank der Videobilder kann Entwarnung gegeben werden: Die Leitung und die wichtigen Isolierungen sind unbeschädigt. cd/Foto: IAB Weimar

Datum: 09.04.2021
Rubrik: Wirtschaft
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