
Trockener Juli erhöhte Stress für den Wald
ThüringenForst unterhält mit insgesamt 15 Waldmessstationen ein enges Monitoringnetz in den heimischen Wäldern. Dieses Messnetz liefert wertvolle Informationen zur Waldbodenfeuchte. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum folgte einem trockenen Mai ein trockener Juni und nun ein trockener Juli. Mit einer Monatsmitteltemperatur von 18,8 Grad C war es im Juli um 1,4 Grad C zu warm, bezogen auf die Referenzperiode 1981 bis 2010. Tageweise wurden in der dritten Juliwoche Temperaturspitzenwerte bis zu 39 Grad gemessen. Die anhaltende Bodentrockenheit im Wald hat inzwischen dramatische Ausmaße angenommen, sagt Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. An vielen Waldstandorten ist im Hauptwurzelraum der Bäume bis ein Meter Tiefe schon seit Wochen kein Wasser mehr vorhanden. An Bergkuppen, an Wegrändern und in Laubholzbeständen nehmen die Trockenschäden rasant zu.






















Starker Regen