
Räume zum Schutz vor Gewalt schaffen
Digitale Gewalt mit ihren zahlreichen Facetten stellt die Thüringer Gleichstellungsbeauftragten vor immer größere Herausforderungen. Über Erfahrungen und mögliche Wege, wie Opfer vor dieser wachsenden Form der Bedrohung geschützt werden können, haben sich Gleichstellungsbeauftragte aus der Region Ostthüringen bei einem Treffen in Jena neben vielen anderen Themen ausgetauscht. Insgesamt 15 Gleichstellungsbeauftragte sind in Ostthüringen aktiv. Doch obwohl eine gesetzliche Verpflichtung existiere, sei die Position in einigen Regionen nicht besetzt, sagte Dr. Kerstin Haupt, die Jenaer Gleichstellungsbeauftrage. Bisher sei dieses Angebot als freiwillige Aufgabe der Kommunen erfolgt und damit immer von deren Haushaltslage abhängig. Auch das Jenaer Frauenhaus mit 16 Plätzen für Schutzsuchende wird anteilig von der Stadt Jena finanziert. „Wichtig sei“, betonte Dr. Haupt, „dass das Land die vollständige Finanzierung der Gewaltschutzangebote übernimmt und damit den seit langem angemahnten Rechtsanspruch auf einen Schutzplatz verwirklicht.“ CU
Foto: Stadtverwaltung Jena





















Bedeckt