
NABU fordert mehr Akzeptanz für den Wolf
Laut NABU Thüringen gibt es im Freistaat noch sehr viel Platz und Lebensraum für die weitere Ausbreitung von Wölfen. Diese stellen Nutztierhalter allerdings vor neue Herausforderungen. Denn wenn Wölfe ungenügend geschützte Weidetiere wie Ziegen oder Schafe treffen, werden diese zur leichten Beute. Der NABU fordert den Freistaat dazu jetzt auf, die Bedeutung des korrekten Herdenschutzes stärker zu vermitteln und dadurch die Akzeptanz für den Wolf zu stärken. Dafür soll in der öffentlich zugänglichen Auflistung der sogenannten „Rissereignisse“ aufgezeigt werden, ob im jeweiligen Einzelfall die entsprechenden Herdenschutzmaßnahmen richtig umgesetzt wurden. Damit der Datenschutz gewährleistet bleibt, kann dies quartalsweise in einem zusammengefassten Bericht erfolgen. Eine Bejagung des Wolfes oder seine Aufnahme in das Jagdgesetz lehnt der NABU hingegen ab. Schließlich sei der Wolf eine geschützte Art und in Thüringen regelt der Managementplan für den Wolf den Umgang mit auffälligen Tieren. jk
Foto: Heiko Anders






















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