
Warnung vor vermeintlichen Teppichhändlern
Die Jenaer Polizei warnt vor skrupellosen, vermeintlichen Teppichhändlern. Ein älteres Ehepaar aus Weimar hatte bei einer Reise in die Türkei einen Teppich erworben. Nun rief ein Mann an, der sich als Reiseleiter ausgab und erzählte, dass seine Enkel einen Teppichladen in Jena eröffnen wollen. Ein Container mit Ware sei beim Zoll in Jena und müsste ausgelöst werden. Dazu benötigten die Enkel Bargeld in Höhe von 9 000 Euro. Wenig später erschienen ein Mann und eine Frau bei dem Ehepaar. Sie versprachen, zwei angeblich wertvolle Teppiche als Pfand dazulassen. Nach dreistündigem Hin und Her ließ sich der Rentner auf den Handel ein und entnahm das Geld aus einer Geldkassette. Die Kassette verblieb unverschlossen auf dem Küchentisch. Das Paar wollte dann mit dem Rentner nach Jena zum Zoll fahren. Bereits am Stadtrand von Weimar allerdings wurde der Mann aus dem Auto verwiesen. Als er zu Fuß zu Hause ankam, stellte er fest, dass alles Geld aus der Kassette verschwunden war. Der Mann war ca. 25 Jahre alt, ca. 1,60m groß, dunkelhaarig, südländisches Aussehen. Die Frau war ca. 45 Jahre alt, ca. 1,60 m groß dunkelblond, trug möglicherweise eine Perücke, südländisches Aussehen. Sie waren mit einem schwarzen Pkw unterwegs, dessen Kennzeichen mit „G" für Gera begann. Das Auto war kurz vorher für ein paar Hundert Euro in Gera an die Täter verkauft worden. Für Hinweise: Tel. 810. cd





















Bedeckt