
Präzise Synchronisation für Quantenkommunikationsnetze
Für sein neuartiges Synchronisationsverfahren, das in Quantenkommunikationsnetzen Anwendung findet, ist Dr. Christopher Spiess mit dem ersten Platz des Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 18. März im Rahmen des Fraunhofer-Netzwert-Symposiums in München statt.
In modernen vernetzten Systemen ist präzise Zeitabstimmung eine Grundvoraussetzung für zuverlässige Funktion. Genau hier setzt die Arbeit von Dr. Christopher Spiess, Gruppenleiter für Quantenkryptografische Systeme am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, an. In seiner Dissertation entwickelte Spiess ein Protokoll zur hochpräzisen Synchronisation von Uhren in Quantenkommunikationsnetzwerken. Das Besondere daran: Das Verfahren nutzt einzelne Photonen, also Lichtteilchen, die in diesen Netzen ohnehin zur Informationsübertragung eingesetzt werden, als Taktgeber. Zusätzliche Synchronisationsmuster, separate Laser oder hochstabile und kostspielige Atomuhren sind dafür nicht nötig. Gleichzeitig erreicht die Methode eine höhere Genauigkeit und Stabilität als bisherige Technologien.
Foto: Fraunhofer IOF






















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