
Drei Tatverdächtige nach Gewaltverbrechen festgenommen
Jena/Teufelstal: Die Landespolizeiinspektion Jena hat in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Gera Einzelheiten zu einem schweren Gewaltverbrechen bekanntgegeben. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai drei Tatverdächtige einen 18-jährigen Mann auf einem Rastplatz in Hessen in den Kofferraum eines Autos gesperrt und anschließend bis zur Autobahnraststätte Teufelstal in Thüringen gebracht haben.
Zuvor soll dem Geschädigten durch die Beschuldigten schwere, teils lebensgefährliche Verletzungen zugefügt worden sein. Gegen einen 21-jährigen Tatverdächtigen hatte das Amtsgericht Jena bereits Haftbefehl erlassen. Für zwei weitere Beschuldigte beantragte die Staatsanwaltschaft Gera ebenfalls Haftbefehle, über die das Amtsgericht Gera entscheiden sollte. Alle Beteiligte sind afghanische Staatsangehörige.
Den Beschuldigten wird gemeinschaftlicher versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie Freiheitsberaubung vorgeworfen. Zu den Hintergründen der Tat und zum Gesundheitszustand des Geschädigten machen die Ermittler derzeit keine weiteren Angaben.
Seit Bekanntwerden des Falls laufen umfangreiche Ermittlungen. Dabei waren zahlreiche Thüringer Polizeikräfte im Einsatz. Festnahmen erfolgten auch in Sachsen mit Unterstützung der dortigen Polizei.
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