Wildunfall der keiner war

 

Wildunfall der keiner war

Ein 34-jähriger Toyota-Fahrer aus Jena meldete der Polizei am Samstag gegen 22:30 Uhr, dass er bei Bürgel einen Zusammenstoß mit einem Wildschwein gehabt hätte und eine Unfallaufnahme durch die Polizei wünsche. Dabei schilderte der Mann nochmals, dass er eine Kollision mit einem Wildschwein gehabt hätte. Allerdings konnten die Beamten am Pkw keine typischen Wildunfallspuren feststellen. Die am Pkw vorhandenen Beschädigungen ließen den Schluss zu, dass das Fahrzeug gegen einen harten Gegenstand gefahren ist. Nach kurzer Suche konnte der tatsächliche Unfallort gefunden werden. Der Mann war mit seinem Toyota von der Fahrbahn abgekommen und an einen Baumstumpf gefahren. Nachdem der Jenaer mit diesen Erkenntnissen konfrontiert wurde, gab er zu, dass er durch die Aufnahme des Unfallschadens als Wildunfall eine Schadensregulierung über seine Teilkaskoversicherung erreichen wollte. Im Falle der Regulierung über seine Vollkaskoversicherung wäre eine Höherstufung seiner Versicherungsbeträge möglich. Dies wollte er vermeiden. Gegen den Mann aus Jena wurde durch die Polizei eine Anzeige wegen versuchten Betruges erstattet.

 

Datum: 29.04.2012
Rubrik: Polizei
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