
Unerwünschte Futterspende für Jenaer Tierheim
Das Jenaer Tierheim hat am Mittwoch eine unerwünschte Futterspende vom Landesvorsitzenden der Thüringer NPD erhalten. Etwa zwei Dutzend Dosen Hunde- und Katzenfutter hatte Patrick Wieschke nahezu unbemerkt abgegeben. Entgegengenommen hatten die Futterspende zwei Hilfskräfte an ihrem ersten Arbeitstag im Tierheim. Der Chef des Tierheims wurde zu dieser Zeit am Telefon von der Polizei darüber informiert, dass die NPD auf dem Weg zu ihm sei. Wie Martin Schünemann heute telefonisch bestätigte, stellten sich die beiden Männer nicht vor und verlangten auch keine Spendenquittung. Dass es sich bei den beiden Besuchern um Mitglieder der rechtsextremen NPD handelte, wurde erst später klar, als die Polizei im Tierheim eintraf. Die beiden Männer waren zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder verschwunden. Natürlich nicht ohne ein Foto zu machen, das nun in den sozialen Netzwerken für den NPD-Wahlkampf missbraucht wird. Wie Martin Schünemann heute gegenüber JenaTV sagte, soll die unerwünschte Futterspende im Wert von etwa 30 Euro an ihren Spender zurück geschickt werden.





















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