Erinnerung an Besetzung der Stasi-Kreisdienststelle

 

Erinnerung an Besetzung der Stasi-Kreisdienststelle

Wende-Aktivisten und Zeitzeugen erinnern sich in diesen Tagen an die Versiegelung der Kreisdienststelle und der Carl-Zeiss-Dienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit in Jena Anfang Dezember 1989. Vor 25 Jahren stieg Rauch aus den Schornsteinen der Kreisdienststelle in der Gerbergasse. Die Vermutung lag nahe, dass dort brisante Akten vernichtet werden sollten. Mitarbeiter der Kreisdienststelle erklärten, dass keine Akten vernichtet würden und nur mit Militärstaatsanwalt Zutritt gewährt würde. Dennoch durften im Beisein eines  Volkskammerabgeordneten drei Jenaer das Gebäude betreten und die Öfen kontrollieren. Später wurden die Räume in Anwesenheit des Kreisstaatsanwaltes versiegelt. Später wurden die Akten nach Gera in die Bezirksdienststelle gebracht. In den Gebäuden der Kreisdienststelle wurde eine Vielzahl an Waffen  entdeckt. Später wurden verschiedene konspirative Stützpunkte und Wohnungen in Jena aufgesucht. cd


Datum: 02.12.2014
Rubrik: Politik
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