
Greenpeace Jena protestiert gegen Arktis-Ölbohrungen
Greenpeace Jena protestiert am Samstag gegen die Pläne des Konzerns Shell, in der Arktis nach Öl zu bohren. Von 10 bis 15 Uhr geht es mit einem großen Banner und in Begleitung der Eisbären-Dame „Paula" - einem lebensgroßen Eisbärenkostüm - durch die Jenaer Innenstadt. Fortgesetzt wird die Aktion ab 20.30 Uhr auf der Wiese am Strand 22 im Paradiespark mit einem Open-Air-Kino. Gezeigt wird der Film "Black Ice", eine Dokumentation über die Geschichte der „Arctic 30"-Aktivisten, die im September 2013 während ihres friedlichen Protests gegen Gazproms Ölbohrungen in der Arktis von der russischen Küstenwache festgenommen wurden. Anlass der Aktion ist das Auslaufen von Shells Bohrschiffen Richtung Arktis. Bereits ab Mitte Juli könnte die Ölplattform "Polar Pioneer" mit den Bohrungen beginnen. Sollte Shell in der Tschuktschensee mit der Öl-Förderung beginnen, schätze die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit für einen oder mehrere schwere Unfälle während des Förderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent.





















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