
Flüchtlinge in Notlager in Hermsdorf
Eine Gewerbehalle als Notlager: 240 Flüchtlinge sind am Sonntag in Hermsdorf im Saale-Holzland-Kreis angekommen. Die vorwiegend aus Syrien stammenden Menschen gehören zu den insgesamt 569 Flüchtlingen, die mit dem Sonderzug aus Ungarn über Salzburg nach Saalfeld gekommen waren. Helfer des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerkes waren seit Samstagvormittag im Dauereinsatz, um eine Lagerhalle in Hermsdorf für die Flüchtlinge mit Feldbetten und sanitären Anlagen zu bestücken. Die Firma JOS stellte Lunchpakete und Getränke bereit. DRK-Mitarbeiter vom medizinischen und sozialen Betreuungsdienst der Landeserstaufnahmestelle in Eisenberg waren ebenfalls vor Ort. Die geplante Aufnahme von 150 Flüchtlingen in Hermsdorf hatte sich noch einmal erhöht, so dass zusätzliche Betten und Decken vom DRK und der Landesreserve herangeschafft wurden. Die erschöpften Flüchtlinge können sich jetzt erst einmal ausruhen. Sie werden von etwa 30 Helfern der DRK-Bereitschaften Eisenberg und Stadtroda rund um die Uhr betreut. cd





















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