
THÜGIDA-Kundgebung auf den 8. November verlegt
Die Versammlungsbehörde der Stadt Jena hat per Auflagenbescheid die für den 9. November angemeldete THÜGIDA-Kundgebung auf den 8. November verlegt. Untersagt ist auch das Tragen von Häftlingskleidung. Damit wird nach Stadt-Angaben das historisch mahnende Datum des 9. Novembers geschützt. In der Begründung wird auf die Daten-Reihung vergangener Umzüge der Anmelder hingewiesen: Hitler-Geburtstag, Heß-Todestag und Attentat auf Hitler. Es sei zu befürchten, dass ein Aufzug am 9. November zu Aussagen genutzt werde, welche das sittliche Empfinden der Bevölkerung unerträglich beinträchtigen. Auch die ursprünglich angemeldete Route wurde verändert. Der Demonstrationszug soll nun über Saalbahnhof - Spitzweidenweg - St.-Jakob-Straße - Sophienstraße bis 20 Meter vor der Einmündung zum Bibliotheksweg und zurück über Sophienstraße - St.-Jakob-Straße - Spitzweidenweg bis zum Saalbahnhof führen. Zu den Auswirkungen des Aufzuges für die Bewohner des Damenviertels soll es seitens der Stadtverwaltung „Kommunikationsangebote" geben. cd





















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