Initiative „Keupstraße ist überall\" besuchte heute Jena

 

Initiative „Keupstraße ist überall" besuchte heute Jena

Auf den Tag genau fünf Jahre nach der Aufdeckung der NSU-Terrorzelle haben heute Vertreter der Initative „Keupstraße ist überall" Jena besucht. Am 4. November 2011 flogt die Zelle auf. Sie ermordete zehn Menschen und verübte im Kölner Stadtteil Mühlheim 2004 einen Nagelbombenanschlag auf eine türkische Geschäftsstraße. Die Initiative „Keupstraße ist überall" hält die Erinnerung daran wach. Ihre Gründungsmitglieder Mitat Özdemir und Peter Bach wollten sich ein eigenes Bild von Jena machen - von dem Ort, in dem die Täter jahrelang lebten. Stadtrat Lothar König (Bürger für Jena) hatte die beiden Vertreter der Initiative eingeladen. Er mahnte in der Gesprächsrunde an, Jena müsse eine Mitverantwortung an dem Anschlag und allen NSU-Opfern übernehmen. Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter diskutierte mit seinen Gästen den Umgang mit der Schuld. Es sei wichtig, Zeichen der Freundschaft gegen Hass und Zeichen der Menschlichkeit gegen Unmenschlichkeit zu setzen. Darum bot das Stadtoberhaupt einen Besuch in der Keupstraße an.

Datum: 04.11.2016
Rubrik: Politik
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