
Kritik an der Umstrukturierung der Jenaer Suchthilfe
Der Jugendhilfeausschuss hat auf seiner Sitzung am Mittwoch Kritik an der von der Jenaer Stadtverwaltung geplanten Umstrukturierung der Suchthilfe geübt. Besonders besorgt äußerten sich die Ausschussmitglieder über das geplante Aus für die ambulante Drogenhilfe „Chamäleon", da die Drogenthematik an Brisanz zunehme. Belegt wurde das unter anderem mit einer in dieser Woche veröffentlichten Studie der Stadt Frankfurt, die zeigt, dass Marihuana bei Jugendlichen immer beliebter wird. Kritisiert hat der Jugendhilfeausschuss auch das Vorgehen der Stadtverwaltung, die weder ihn noch den Sozialausschuss über die geplante Umstrukturierung der Drogenhilfe informiert, geschweige denn beteiligt habe. Die städtischen Pläne sehen vor, aus den bislang drei Beratungsstellen zukünftig zwei zu machen. Am jährlichen Budget für die Drogenhilfe von 580 000 Euro soll sich dadurch aber nichts ändern. Auch die insgesamt zehn Stellen sollen erhalten bleiben, könnten aber neu besetzt werden.





















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