
Beschäftigungssituation in städtischen Unternehmen
Mit einer Großen Anfrage hatte die Linksfraktion im Jenaer Stadtrat eine Analyse der Beschäftigungssituation in Unternehmen und Beteiligungen der Stadt beantragt. Die Ergebnisse wurden in der Aprilsitzung am Mittwochabend vorgestellt. Für die rund 2 000 Arbeitsplätze mit etwa 400 Millionen Euro Jahresumsatz seien die Bedingungen hinsichtlich Qualifizierung sowie Aus- und Weiterbildung gut. Eine Herausforderung für die nahe Zukunft bilde ein notwendiger Generationenwechsel in der Belegschaft. Kritisch sehen die Antragsteller, dass es bei den meisten kommunalen Unternehmen keine Betriebsräte und Tarifverträge gibt. Aggressiv reagierten Vertreter der Koalition auf die Aussage von Julia Langhammer (LINKE), die die fehlende Tarifbindung bei der Stadtwerke-Gruppe als „schwarzen Fleck auf der Weste der Lichtstadt" bezeichnete. Reyk Seela (CDU) und Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) warnten davor, das für die Stadt auch finanziell wichtige Unternehmen „in die Schmuddelecke" zu stellen.





















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