
Gebietsreform: Gera kreisfrei, Großkreis in Ostthüringen
Die Thüringer Landesregierung hat ihre Pläne zur Gebietsreform korrigiert: Neben Jena und Erfurt sollen nun auch Gera und Weimar als kreisfreie Städte weiter existieren. Die Geraer Oberbürgermeisterin Viola Hahn sagte, die vielen guten Argumente für die Kreisfreiheit hätten offensichtlich Gehör gefunden. Zu den vier kreisfreien Städten soll es künftig acht Kreise geben. In Ostthüringen ist weiterhin ein großer Saale-Kreis geplant, der aus dem Saale-Holzland- und dem Saale-Orla-Kreis sowie dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt gebildet wird. Als Kreisstadt steht Saalfeld auf dem Papier. Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter begrüßte den neuen Saale-Kreis. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit, die mit dem Saale-Holzland-Kreis besteht, werde auch in der neuen Struktur fortgesetzt. Jenaer Umlandgemeinden seien aber weiterhin eingeladen, auf Augenhöhe über ein Zusammengehen mit der Stadt Jena zu verhandeln. SHK-Landrat Andreas Heller dagegen lehnt den „Monsterkreis" ab. Für ihn gelte der Beschluss des Kreistages, den Landkreis in seiner jetzigen Struktur zu erhalten. cd





















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