
Stadtrat beschließt Eichplatz-Verkauf
In seiner Juni-Sitzung hat der Jenaer Stadtrat den Verkauf des Eichplatz-Hauptbaufeldes (Baufeld 1) beschlossen. Um den neuerlichen Versuch der Bebauung des Innenstadtareals weiter anzuschieben, soll die EU-weite Ausschreibung den Passus „an den bestgereihten Bieter zu verkaufen" beinhalten. Die Koalition aus CDU, SPD und Grüne sowie die Fraktion der Bürger für Jena und die beiden FDP-Stadträte stimmten der Vorlage zu. Die LINKE, die Piraten und Martin Michel von „Die Guten" scheiterten mit dem Versuch einer Regelung über Erbbaupacht, damit laut Martina Flämmich-Winkler (LINKE) das „Filetstück in kommunaler Hand" hätte bleiben können. Dieser Ansatz sei für Alexis Taeger (FDP) ein „Traum vom Volkseigentum im neuen Gewand". Die Anmerkung Heidrun Jänchens (Piraten), dass im Bürgervotum gegen die alten Eichplatz-Pläne im Jahr 2014 bereits die Ablehnung einer Verkaufsvariante deutlich geworden sei, fand keine Mehrheit. Vom Verkauf versprechen sich die Befürworter eine höheres Bieterinteresse.





















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