
Frauen in Teilzeit- und Minijobs
Die Teilzeit und der Niedriglohn – in Jena ist beides weiblich: Noch immer sind hier 67 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs in Frauenhand. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages hingewiesen. Bei den rund 15 900 Teilzeit-Stellen in der Stadt liege der Frauenanteil nach Angaben der Arbeitsagentur sogar bei 74 Prozent. Gerade in Hotels, Restaurants und Bäckereien seien Minijobs und Teilzeit-Verträge stark verbreitet. Wer jedoch 20 oder 25 Stunden arbeite, habe es beim beruflichen Aufstieg deutlich schwerer. Das gehe aus einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervor. Danach sind für Teilzeit-Beschäftigte auch Gehaltszuwächse und Beförderungen seltener. Zwar gebe es für Frauen seit diesem Jahr erstmals einen Rechtsanspruch darauf zu erfahren, was ein männlicher Kollege in ähnlicher Position verdient. Doch das Lohntransparenzgesetz gilt lediglich in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. Hier müsse die neue Bundesregierung dringend nachbessern.





















Ein paar Wolken